Was ist aus den gebauten manntragenden BS 1 geworden?

 

Ich habe auf dieser Seite den Verbleib der BS 1 Exemplare mit Hilfe von Dirk Ittner, Steven Leonard,  Peter Godler, Richard Cawsey, Eric Tranchant, Chris Adrian   und Hinweisen anderer Eigentümer bisher soweit recherchieren können wofür ich an dieser Stelle recht Herzlich danke.

Glasflügel stellte angeblich 18 BS 1 her, wie man in einigen Büchern nachlesen kann. Mit den zwei von Björn Stender gebauten BS 1 sollten es dann 20 Exemplare sein. Es ist aber wahrscheinlich, dass es noch eine 21. BS 1 gab, denn die Werknummer 21 wurde Ostern 2006 auf einem Bauernhof gefunden. Sie wird nun (Februar 2008) in einen flugfähigen Zustand gebracht wie ich von Herrn Gomolzig erfahren habe. Ich danke an dieser Stelle herzlich für die Fotos, die am Ende dieser Seite zu sehen sind, da es ja die Werknummer 21 ist.

Nach heutigen Angaben sollten noch 8 BS 1 in Deutschland zu finden sein. Sechs BS 1 befinden sich nach Recherchen von Steven Leonard in den USA, wovon aber nur noch eine, die von Steve, flugfähig ist. Zwei weitere der USA BS 1. die im Besitz von Thierry Thys waren, gehören jetzt (Juli 2010) ebenfalls Steven  Leonard und die Anderen sind mehr oder weniger nur noch Einzelteile und nicht Flugfähig.

Hier zunächst eine Übersichtstabelle und dann darunter Fotos und kurze Beschreibungen zum Verbleib der BS 1 sortiert nach den Werknummern.

 

Werknummer

 

Kennzeichen

am Leitwerk

Bemerkungen

Zustand heute

1

 ZS-GDZ

 

Eigentümer war Helli Lasch/Südafrika

 zerstört

2

 

 

Die beschädigte Maschine existieren noch und steht heute im Deutschen Museum in München, wird aber derzeit nicht ausgestellt. 

 zerstört

3

 D-9389

3

Steht im Museum auf der Wasserkuppe

 nicht  flugfähig

4

 N127SE

7S 

Eigentümer: früher Thierry Thys, jetzt Steven Leonard / USA

 nicht flugfähig

5

 

 

 

 

6

 D-5850

7

Eigentümer:

Hartwig Stampa und Markus Langemann

  fliegt

7

 ZS-GFO

 FO

Steht in Südafrika. Als Eigentümer ist beim SSSA W. Taylor syndicate eingetragen

 fliegt

8

D-9410

N6959

BGA 1486

 

Steht im National Soaring Museum in den USA.

 nicht flugfähig

9

 N1710

 AP

Steht im Frontiers of Flight Museum in Love Field, Dallas , Texas, USA. 

 nicht flugfähig

10

 D-9415

FE

Eigentümer: Dirk Ittner

 fliegt

11

 D-9416

2X

Eigentümer:

Eric Tranchant, Frankreich

 fliegt

12

 N50AR

KN

Eigentümer: Steven Leonard, USA

 fliegt

13

 D-5747

37

Eigentümer:  Wolfgang Kaiser

 fliegt

14

 D-9336

VP

Eigentümer:

Jürgen von Podewils

 fliegt

15

 ZS-GFX

 ZS-BSI

AC

Eigentümer:

Chris Adrian und Rainer Frieboese 

Brits Airfield, Südafrika

 fliegt

16

 N5681

 KK

Eigentümer: früher Thierry Thys, jetzt Steven Leonard / USA 

  nicht flugfähig

17

 N10BE/N10PE

 

Wurde in den 80igern bei einer Landung in den USA zerstört.

 nicht flugfähig

18

 

 

 

 

19

 ZS-GHE

 

 

 

20

 D-7077

 KU

 Bilder: www.rcsegelflug.de

 

21

 D-8247

 

 

 wird z.Z. restauriert

 
 
 
 
 Im folgenden Bilder und kurze Informationen zu den BS 1 Exemplaren in der Reihenfolge der Werknummer: 
 
 
Werknummer 1:
Das war der Prototyp den Björn Stender für Helli Lasch, Südafrika, gebaut hat. Diese Prototyp wurde in Positivbauweise analog zur SB 6 erstellt. Von der ersten Zeichnung bis zum Erstflug vergingen nur 7 Monate. Zu Weihnachten 1962 (23.12.) flog Stender den Prototyp noch unlackiert zum ersten Mal auf der Hahnweide. Der Rumpf war niedriger als die Nummer 2 und die Glasflügel Serienmaschinen mit einer Breite von 56cm und einer Höhe von 68cm. Von diesem sorgfältig geschliffenen Flügel wurden die Formen abgenommen, in denen der zweite Prototyp aber auch alle Serienflügel produziert wurden.
In der Literatur ist beschrieben wie Helli Lasch am 16.12.1967 diese Maschine in der Luft zerlegt hat. Helli Lasch hatte den Fahrtmesser für Geschwindigkeiten größer 300km/h abgeklebt hatte, ist aber öfters in diesem nicht zugelassenen Bereich flog. Bei einem derartigen Hochgeschwindigkeitsflug mit einer Fahrtmessernadel im abgedeckten Bereich brachen ihm die Flächen beim Einflug in eine starke Thermikblase. Er konnte noch rechtzeitig Aussteigen, das Flugzeug wurde dabei aber zerstört.
 
 
Werknummer 2:
Das war das Exemplar, für Hans Böttcher gebaut, mit dem Björn Stender den Unglücksflug hatte. Reste dieser zerstörten BS 1 liegen im Deutschen Museum in München. Die Flächen dieses zweiten Protoptyps waren schon in den Negativformen mit PVC-Schaum als Stützstoff gebaut.
 
 
Werknummer 3 (Glasflügel Nr.1):
Diese erste BS 1 aus der Glasfügel Produktion machte am 24.5.1966 den Erstflug in Karlsruhe-Forchheim. Bereits acht Tage nach dem Erstflug nahm Rolf Spänig mit ihr bei den Deutschen Meisterschaften teil und belegte mit sieben Tagessiegen den 1. Platz in der Offenen Klasse.
Die Glasflügel BS 1 haben zusätzlich zum Bremsschirm der Prototypen Schempp-Hirth-Bremsklappen in den Flächen. Ein paar auf der Flächenunterseite nahe am Rumpf vor den Wölbklappen plaziert und ein zweites paar auf der Flächenoberseite weiter außen plaziert, ebenfalls vor den Wölbklappen.
Diese erste von Glasflügel gebaute BS1 steht heute im Museum auf der Wasserkuppe. Der frühere Eigentümer hatte sie wohl längere Zeit im Hänger stehen. Die Flächen haben Laminatablösungen vom Stützstoff und damit Beulen. Das Höhenleitwerk ist als gedämpftes Leitwerk umgebaut worden und auch sonst sind einige Veränderungen gegenüber der Originalausführung im laufe der Zeit an dieser BS1 vorgenommen worden.
Es ist trotzdem schön dieses Flugzeug neben all den anderen ersten GFK-Flugzeugen seiner Zeit stehen zu sehen. Es sind die Prototypen der D-36, der LS1, des Phönix und der ASW12 neben der BS1 zu finden. 
 
 
 
 
 
Hier das umgebaute Leitwerk der D-9389
 

 
Werknummer 4:
Diese BS 1 wurde von Reinhold Stuhr by den US Nationals in Marfa, Texas, 1967 geflogen. Einige Zeit nach dem Wettbewerb wurde sie an Thierry Thys aus Oakland, California verkauft. Seit Juli 2010 gehört sie Steven Leonard, der damit drei BS 1 sein eigen nennt. Thierry Thys starb 2009 bei einem Flugunfall.
Nach 1970 wurde die Nr.4 von Thys modifiziert mit einer Spannweitenvergrößerung auf 21m und weiteren Änderungen. Der Hahn Anhänger in dem sie heute noch transportiert wird zeigt zwei hintereinander vorgenommene Verlängerungen um den Spannweitenverlängerungen der Flächen gerecht zu werden. Aufgrund der zweifachen unterschiedlich ausgeführten Anhängerverlängerung wird davon ausgegangen, das die Spannweite zuerst nur von 18m auf 19m verlängert wurde und dann in einem zweiten Schriff von 18m auf 21m.
Thierry Thys hat das Cockpit wie bei seiner Nr.16 zweiteilig gestalten wollen. Mehrere Plexiglas Kanzeln und verschiedene Rahmen hat Steve mit der BS 1 übernommen. Ebenso sollte wohl das Höhenleitwerk wie bei der Werknummer 3 und 16 mit einem Kestrel Höhenleitwerk gedämpft aufgebaut werden. Die Umbauten sind nicht vollständig an der Nr.4 durchgeführt worden und es ist damit für Steve viel zu tun um sie wieder auf den Stand von 1970 zu bringen, als sie mit der Originalspannweite einen Rekordfug in den USA absolviert hat.
 
Die Flächen der Nr.4 im Juli 2010
 
Steven Leonard beim einladen der Nr.4 in den Hahn Hänger, an dem man die Umbauten sieht
 
 
Werknummer 5:
Keine Informationen.
 
 
Werknummer 6:
Ich hatte bis Oktober 2010 keine Informationen zu dieser BS 1, außer einem Bericht in der Aerokurier 1/1988, in dem die Werknummer 6 bei einem Wandersegelflug  von Hartwig Stampa geflogen wurde. In der Luftsport 10/2010 fand ich dann einen Hinweis auf eine BS 1 die auf der Niedersächsischen Segelflugmeisterschaft von Markus Langemann auf den dritten Platz in der Clubklasse geflogen wurde. Die Suche im Internet war erfolgreich, da der VfL-Rotenburg (Wümme) e.V. die Meisterschaft ausgerichtet hat und eine große Fotogalerie eingerichtet hat auf der ich dann diese WK6 über die Kennung identifizieren konnte.
Norbert Neupert, der die Fotos geschossen hat, gab die Freigabe einige der Bilder hier mit einzufügen, wofür ich herzlich danke.
Damit war aber der Eigentümer noch nicht gefunden. Über die Homepage des AeC Hodenhagen fand ich dann Hartwig Stampa als Ansprechpartner und rief ihn an. Er ist mit Markus Langemann zusammen im Besitz dieser BS 1. Der Standort ist Hodenhagen.
Diese BS 1 ist in gutem Zustand und hat vor zwei Jahren einen neuen Anstrich der Flächen erhalten. Der Rumpf steht noch an wie Hartwig Stampa berichtete. Er hat auch für die Zulassung ein Handbuch erstellt.
 
Hier die Fotos von Norbert Neupert:
 
  
 
 
 
 

 
 
 
Werknummer 7:
Von Peter Godler habe ich im April 2008 zwei Bilder und eine kurze Filmsequenz zugeschickt bekommen, die ich hier einfügen darf. Er hat ende der 80iger in Südafrika diese BS 1 geflogen und war in einer Haltergemeinschaft Teilhaber.
Recht vielen Dank für den Film mit dem eindrucksvollen Überflug der BS 1.
 
Hier der Film von Peter Godler. (Funktioniert wenn der Windows Media Player als Standart im Browser eingestellt ist!)
 
 
 
 
 
 
Werknummer 8:
Diese BS 1 wurde zunächst in Deutschland unter D-9410 registriert und kam dann zu Peter Scott, Nympsfield, England im Juli 1968 mit der neuen Registrierung BGA 1486 im October 1968. Diese BS 1 kam später dann  in die USA und wurde vom letzten Eigentümer, Gary Flandro, dem National Soaring Museum gestiftet.
 
 
Werknummer 9:
Wurde von Al Parker, Odessa, Texas importiert. Dieses Flugzeug wurde vom USA Glasflügel Importeur, Graham Thompson, bei den US Nationals 1967 in Marfa, Texas geflogen. Al Parker und sein Sohn Steve Parker flogen diese BS 1 bis in die frühen 70iger Jahre. Später wurde das Flugzeug der University of Texas zur Verfügung gestellt. Wiederum Jahre später wurde es dem Frontiers of Flight Museum in Love Field, Dallas, Texas zur Verfügung gestellt, wo es heute noch ausgestellt ist. Hier ein weiterer link zu Fotos dieser BS 1 , den ich von Curtis Miller bekommen habe. Curtis baut ein Modell genau dieser BS 1 im Maßstab 1:4.
 
 
Werknummer 10:
 Diese BS 1 ist auch in den folgenden Büchern abgebildet:
Geschichte der Luftfahrt, S.299, Verlag und Autor nicht bekannt;
Segelflugzeuge in Deutschland, D.Geistmann, 1992, Seite 98.
 
Die BS1 von  Dirk Ittner, Werknummer 10,  wurde von Maresa Ittner aus einem Janus heraus fotografiert (Fotos Maresa Ittner). Dirk Ittner hat angefangen die Geschichte der BS 1 und den Verbleib der 21 gebauten Exemplare zu recherchieren. 
 
 

 
Werknummer 11:
Diese BS1 wurde 1967 gebaut und hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Seit Oktober 2008 ist sie in Frankreich und gehört Eric Tranchant, der mir freundlicherweise Informationen und Bilder zukommen ließ. Stationiert ist die Nr.11 jetzt in Buno-Bonnevaux (http://www.aave-buno.net/) ca. 50 Km südlich von Paris. Das ist ganz in der nähe von Fontainebleau, wo Björn Stender 1963 mit dem Prototyp nach einem Überlandflug der Hahnweide bei Stuttgart kommend nach einem beeindruckend schnellen Überflug gelandet ist. Diese BS-1 flog in Deutschland, Frankreich, Österreich, Italien und Südafrika wie mir Eric Tranchant schrieb. 
Die folgenden Bilder habe ich von Eric Tranchant bekommen, recht vielen Dank dafür! Man sieht, das diese BS-1 in einem sehr guten Zustand ist und gegenüber den weiter unten befindlichen älteren Aufnahmen zumindest neu lackiert ist.
Die letzten drei Bilder wurden bei einem Glasflügel-Treffen in Deutschland in den 90igern gemacht. 
 
http://www.youtube.com/watch?v=eOE4Kg-rFM0
 
 
 
 
 
Im folgenden die älteren Bilder:
 
Die BS1 D-9416, Werknummer 11,  bei dem ersten Glasflügel-Treffen
 
   
 

 

Werknummer 12:

Dies ist die BS 1 von Steven Leonard/USA, Werknummer 12. Es sieht so aus, als ob sie auch lange Zeit im leicht defekten Hänger gestanden hat. Sie ist jetzt wieder in flugfähigem Zustand und hat anfang Juni 2006 das erste mal wieder geflogen.

 
Steven Leonard in seiner BS 1 vor dem ersten Flug nach dem Kauf und der Überholung seiner BS 1
 
 
 

 

Werknummer 13:
Die Werknummer 13 wurde von mir 1982 auf dem Flugplatz Mönchsheide fotografiert und vermessen. Das erste untenstehende Foto wurde mir allerdings von Wolfgang Kaiser, dem heutigen Eigentümer, zur Verfügung gestellt. 1982 war diese BS 1 im Besitz von Herrn Reuter, der mir das fotografieren und vermessen damals gestattete. Heute ist diese BS 1 im Aeroclub-Koblenz-Winningen beheimatet. Ich habe einen vollständigen Satz Fotos dieser Nr.13 die Jochen Ewald bei einer Flugvermessung erstellt hat. Leider darf ich diese Bilder hier nicht veröffentlichen.

Im folgenden sind ein paar der damals erstellten Dia's zu finden. Die Dia's wurden dazu eingescannt und haben nicht ganz die höhe Auflösung der Originalfotos.


 
Werknummer 14:
Diese BS1 gehört Jürgen von Podewils und steht in Winzeln Schramberg beim LSV Schwarzwald.
 
 
Werknummer 15:
Erste Registrierung erfolgte 1968 in Südafrika als ZS-GFX. Dann wurde sie am 12.März 1973  neu registriert als ZS-BSI. Diese Kennung hat sie noch heute (2010). 1980 wurde sie Eigentum von C. H. W. Elliott, Baragwanath. Der nächste Eigentümer war ab dem 12.Dezember 1991 eine Haltergemeinschaft. Die Werknummer 15 ist nach Auskunft von Peter Godler in einem sehr guten Zustand. Seit etwa 8 Jahren ist diese BS 1 im Besitz von Chris Adrian und Rainer Frieboese und ist auf dem Brits Airfield, South Africa stationiert.
Chris, recht vielen Dank für die Informationen und die Fotos!
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Werknummer 16:
Diese BS 1  (auch BS 1K bezeichnet) wurde von Klaus Keim stark modifiziert. Sie hat  eine zweigeteilte Cockpithaube, das Höhenleitwerk vom Glasfügel Kestrel, ein einfahrbares Heckrad, eine spitzere Rumpfnase, einen Wasserballasttank und weitere Änderungen an der Steuerung. Die Spannweite wurde auf 19 m verlängert und die Randbogen nach unten gebogen. Diese BS 1 gehörte Thierry Thys aus Oakland, California seit 1989 und seit Juli 2010 Steven Leonard.
Steve war so nett mir Bilder und weitere Informationen zu der Nr. 16 zu geben.
1994 wurde die Nr.16 bei einem Autounfall im Hänger beschädigt. Dabei wurde das vordere Plexiglas Cockpithaube zerbrochen. Bei der Reparatur wurde diese Cockpithaube durch eine klare Haube ersetzt (vorher getönt).  Anscheinend ist die Nr.16 1994 vollständig restauriert worden und wurde seitdem nicht mehr geflogen. Sie ist heute in guter Kondition und Steve beabsichtigt sie wieder in flugfähigen Zustand zu bringen und die Zulassung zu bekommen. Er hat einige Kleinigkeiten zu tun wie einen neuen Verbindungsstift für die Flächen zu besorgen, säubern und schmieren aller Lager, die Instrumente in gang setzen und so weiter. Ein wenig Papierarbeit hat er auch, da die alten Flugbücher dieser BS 1 noch nicht gefunden wurden ebensowenig das Luftzulassungs Zertifikat.
 
Ein früheres Bild der Nr.16
 
Die BS 1K im Juli 2010
Die BS 1K im Juli 2010 in einer Halle
 
 
Werknummer 17:
Wurde vom Amerikamer Elmer Katinsky in die USA importiert. Diese BS 1 hatte viele Eigentümer und ging von der Westküste der USA zur Ostküste, dann zurück an die Nordwest Pazifikküste und zum Schluß zurück ins südliche Kalifornien. Sie wurde nach einem Unfall in den frühen 80igern abgeschrieben.
Der Unfall hatte folgenden Verlauf laut Steve Leonard:
"The pilot accidentally pulle the drag chute deploy instead of the tow release. After he pulled the tow release and figured out what he had done, he jettisoned the chute and made a hard turn to get it in sight. He circled and watched the chute go down, so he would be able to go back and find it.
Only trouble was, by the time the chute landed, he was too low to get back over a little ridge and back to the airport. He ended up crashing in an old orchard, and pretty well destroyed the plane. The wreckage was purchased by someone that says he is going to re-build it. Someday. On the plus side, I think it has been stored indoors, so it could possibly be repaired."

 

Werknummer 18:
Keine Informationen.
 
 
Werknummer 19:
Auch diese BS 1 wurde zuerst in Südafrika im August 1970 als ZS-GHE zugelassen. Eigentümer war T. E. Hobson, Port Elizabeth bis 1980. Dann wurde C. W. Reed Eigentümer. Weitere Informationen über den Verbleib liegen nicht vor.
 
 
Werknummer 20:
Diese BS 1 ist im Internet zu finden (www.rcsegelflug.de) und als D-7077 registriert. Sie gehörte früher Manfred Günther der leider 1995 in Barcelonet mit einer ASH25 tötlich verunglückt ist.
 
 
Werknummer 21:

Diese BS 1 ist vor kurzem gefunden worden, eine kuriose Geschichte! Hans-Peter Gomolzig hat mir freundlicherweise für die Homepage die Bilder und die Geschichte dazu per mail zukommen lassen. Diese BS 1 wurde 1987 beim LBA abgemeldet und war seitdem verschollen. Der letzte Eigentümer hatte sie auf einem Bauernhof in Radevormwald abgestellt und auch beim LBA abgemeldet. Was dem Eigentümer dann geschehen ist ist nicht bekannt. Das Flugzeug ist in gutem Zustand, nur der Bereich in dem der Anhänger, wie zu sehen, ein Loch hat, könnte beschädigt sein und wird auf Wasserschäden untersucht.

So sieht die Werknummer 21 vor der Restauration aus, gewaschen und gereinigt ist sie fast schon wieder flugbereit.

Die Restauration  und erneute Zulassung beginnt aber erst noch.

 

 

Home